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Inflationssicher

Immobilien als Altersvorsorge

Eine in Deutschland sehr beliebte Art der Altersvorsorge ist die eigene Immobilie. So verwundert es nicht, dass die meisten Deutschen sich im Laufe ihres Lebens den Wunsch erfüllen möchten ein Haus oder eine Wohnung ihr Eigen nennen zu können.

Leicht zu realisieren ist dieses Vorhaben nicht: Obwohl 85 Prozent statt zur Miete lieber im Eigenheim leben würden, wohnen nur 42 Prozent in den eigenen vier Wänden. Und es wird nicht einfacher, denn zwischen 2008 und 2018 stiegen die Preise für selbst genutztes Wohneigentum in Deutschland um mehr als 40 Prozent.

Kann man sich eine Immobilie jedoch „leisten“, gibt es gute Gründe für den Erwerb:
Einerseits ist die Immobilie weitgehend inflationssicher, denn die langfristige Immobilienwertsteigerung liegt über der Inflationsrate und andererseits winkt ein Steuervorteil gegenüber der klassischen „Zusatzrente“: Die eingesparte Miete, muss im Gegensatz zu einer Zusatzrente nicht versteuert werden.

Die Vorteile der Immobilie als Altersvorsorge gehen aber nur auf, wenn die Immobilie zum Renteneintritt vollständig abbezahlt ist. Ansonsten schlägt trotz Einkommenseinbußen noch die Zusatzbelastung der Hypothek zu buche.

Zusätzlich ist zu bedenken, dass man im abbezahlten Eigenheim zwar keine Miete zahlen muss, aber dafür eine Vielzahl anderer Kosten zu tragen hat. Eine neue Heizung oder eine aufwändige Dachreparatur reißen schnell ein großes Loch in die Kasse, wenn keine Rücklagen gebildet worden sind.

Das Eigenheim sollte also idealerweise, wie auch die vermietete Immobilie, nur ein Baustein im gesamten Vorsorge-Mix sein.
„Immobilien und Beteiligungen sind wichtige Bausteine in der privaten Vorsorgeplanung. “
Sandra Huber-Braun
Assistentin
Sandra Huber-Braun